Weltrohkosttag! Wie wär´s mit einem Rohkosttag?

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Seit 2010 gibt es den von Profi-Radsportler und Rohköstler Stefan Hiene initiierten Weltrohkosttag. An diesem Tag treffen sich weltweit Menschen, die durch die Rohkost inspiriert sind, um gemeinsam zu essen. Jeder bringt eine Kleinigkeit mit, so dass durch den kleinen Beitrag aller wunderbar rohe Buffets entstehen, an denen sich jeder erfreuen und satt essen kann! Wer … Continue reading

Ein paar Worte zur Entgiftung

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Um die Fehler des gestrigen Tages nicht zu wiederholen, habe ich mir heute ein Laufverbot erteilt. Mein Körper scheint sich gerade um andere Dinge zu kümmern und ich will ihm nicht eine Extrabelastung zumuten. Mit dieser Maßnahme verlief der Tag sehr gut. Ich hatte keine Beschwerden und konnte den normalen Tagesablauf ohne Probleme meistern. Allerdings … Continue reading

Sechster Tag

Puuuuh…. war das ein Tag.

Eigentlich begann alles ganz harmlos. Wie ein junger Gott bin ich morgens aus dem Bett gesprungen und habe als erstes einen grünen “Smuti” mit Brennnesselgrundlage getankt. Oben drauf gab es einen Orangen-Zitronen-Ingwer-Saft. Danach startete ich mit vollem Enthusiasmus in den Tag. Die Waage zeigte mir ein Gewicht von 74,2 kg, zur Zeit also stabil. Gegen Mittag bin ich dann in die Laufschuhe gehüpft. Die 11 km Laufrunde verlief super, sogar mit einem kleinen Hochgefühl. Das war allerdings das letzte High an diesem Tag.

Nach meinem Mittagssmoothie, den ich mir mit meiner Tochter geteilt habe, kam der Absturz. Gliederschmerzen, Müdigkeit sowie Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geruch und Geräuschen. Eigentlich hätte ich den Nachmittag im Bett verbringen müssen, was aber leider nicht ging.

Zum Abend gab es noch ein wenig Avocadocreme und Humus aus gekeimten Kichererbsen, um meinen kleinen Hunger etwas zu stillen. Das brachte mich wieder etwas besser drauf, aber geholfen hat es nicht wirklich. Vollkommen fertig bin ich deswegen schon um 20 Uhr ins Bett gekrochen und mit Schüttelfrost eingeschlafen. Gegen 24 Uhr erwachte ich aus meinem Entgiftungsschlaf. Mir ging es wesentlich besser und mein Körper war total warm. Die Nacht konnte ich ruhig weiterschlafen und mit einem sehr entspannten Gefühl am nächsten Morgen aufwachen.

Fünfter Tag

Ich fühle mich etwas ausgelaugt. Mein Magen-Darmsystem ist heute Morgen komplett durchgedreht und an Essen war nicht wirklich zu denken. Die Wage zeigt mir 73,8 kg an, ein bisschen zu wenig wie ich finde. Zusammengefasst fühle ich  mich beim Entgiften wie bei einer leichten Grippe: leichte Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und ein nervöser Magen.

Zum Frühstück gab es deswegen nur einen Orangensmoothie mit Kokoswasser. Gegen Mittag wurden die Entgiftungserscheinungen wieder besser und der Hunger kam zurück. Ich habe mir ein paar Bananen mit geraspelten Äpfeln gemacht. Obwohl sich Besserung einstellte, war an eine Laufrunde heute nicht zu denken. Selbst meine täglichen Klimmzüge fielen mir total schwer.

Zum Mittag bin ich dann in ein Hungerloch gefallen. Dagegen gab es Paprika, Avocado und einen Paprika-Brokkoli-Hanfsamen-Smoothie. Nach ein paar Extranüsse war auch die Hungerattacke beseitigt und am Nachmittag war ich ziemlich gut drauf.

Zum Abendessen gab es Blumenkohl-Brokkoli-Salat süß-sauer und den obligatorischen Wildkräutersmoothie zur Vorspeise. Vor dem Schlafengehen habe ich mir eine Runde Heilerde gegönnt, damit sich über Nacht Giftstoffe im Darm an die Heilerde binden und die Verdauung nicht mehr so schwer belasten.


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Vierter Tag

Der vierte Tag ist geschafft. Nach anfänglicher Euphorie kommt langsam die Ernüchterung oder besser gesagt die Entgiftung. Meine 10 km Laufrunde war am Nachmittag super anstrengend. Ich habe mich gefühlt, als hätte mir jemand Bleisäcke an die Beine geschnallt. Am Abend war ich sehr schlapp und ziemlich unkonzentriert.

Zu essen gab es tagsüber natürlich auch noch was:

  •  Zum Frühstück gab es eine junge Kokosnuss, Brennnessel-Orangen-Zitronen-Saft und ein Glas frisches Kokosnusswasser. Aus einer jungen Kokosnuss kommt mindest ein halber Liter Kokosnusswasser. Ich wäre fast durchgedreht, als ich das heute Morgen festgestellt habe. Auf den Teller kam ein Möhren-Apfelsalat mit Banane, Buchweizen und Hanfsamen.
  • Zum Mittag gab es Wildkräutersalat, Avocados und Paprika.
  • Am Abend wurde es kulinarisch. Als Vorspeise gab es einen Wildkräutersmoothie. IMGP2432Den Hauptgang bildeten Zucchini-Spaghetti mit roher Tomatensauce.IMGP2428Und zum Nachtisch haben wir uns einen Tropenpudding aus Chiasamen gegönnt.IMGP2444

Mein Gewicht lag heute Morgen bei 74,1 kg.


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Geht es dir gut…?

Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: Es geht mir gut! Heute morgen bin ich aufgewacht und hatte seit langem mal wieder einen großen Bewegungsdrang. Seit unsere Tochter Karla geboren ist und die Nächte für mich unterbrochen sind (trotz Co-Sleeping), gehe ich morgens nicht mehr wie früher laufen, sondern nutze jede Minute für zusätzlichen Schlaf. Heute morgen hatte ich nach dem Aufwachen aber das Gefühl, unbedingt raus zu müssen! Zeit zum Laufen war zwar nicht mehr, trotzdem schlich ich mich aus dem Haus. Karla und Achim schliefen beide noch seelenruhig. Es nieselte ein bisschen, trotzdem war der Morgen mild und sommerlich. Ich lief über den Rasen, durch den Garten, genoss die frische Luft und sammelte ein paar frische Brennesseln für das Frühstück. Mir blieb – nachdem ich wieder im Haus war- sogar noch Zeit, Karla ihren Frühstücksbrei vorzubereiten (by the way, Karla isst von Beginn an fast auschließlich rohköstlich). Herrlich!

Ein kleines aber sehr lästiges Detail verrät mir aber doch die körperliche Umstellung. Ich habe mit fiesen Bläschen im Mund zu kämpfen. Wissenschaftlich ist bisher nicht geklärt, worauf diese Bläschen zurück zu führen sind. Ich habe diese seit meiner Kindheit. Sie tauchen selten und unregelmäßig auf, schmerzen aber höllisch und erschweren das Essen, Reden, Lachen. Mich wundert es nicht, dass ich nun wieder betroffen bin, denn sie kamen in der Vergangenheit auch dann, wenn ich eine Fastenzeit eingelegt habe. Allerdings habe ich trotzdem bisher noch keine plausible Erklärung gefunden: Für Mangelerscheinungen ist es zu früh und Entgiftungerscheinungen machen sich eigentlich anders bemerkbar.

Zum Glück sind die körperlichen Talfahrten meist nach kurzer Zeit überstanden. Nun hoffe ich, dass mich die psychischen Tiefs nicht allzu stark erwischen werden  – wenn ich plötzlich Sehnsucht nach Achims leckerem Brot oder auf eine Tasse Ostfriesentee am Sonntagnachmittag habe.

Bis dahin nehme ich die Tage so wie sie kommen und bin weiterhin gespannt! ♥

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Dritter Tag

Der dritte Tag startete gut. Morgens bin ich entspannt aus dem Bett gefallen und hab mich erstmal über das miese Wetter geärgert. Die graue, regnerische und lauwarme Brühe vor meinem Fenster ist echt kein Zustand. Nordisch eben! Egal, es ging raus in den Garten. Das gestern neu bestellte Beet war reif um Grünkohl, Rote Beete und Petersilie einzupflanzen. Diese Pflanzaktion ist nach reiner Gärtnerlehre eigentlich ein bisschen zu spät im Jahr. Aber der Nutzgarten ist momentan mein zweites Experiment. Insofern macht es nix, wenn die Pflanzen nicht kommen. Ganz nach dem Motto: “Haben wir wieder was gelernt!”

Zumindest wurde es im Laufe des Tages etwas wärmer. So konnten Ute und ich eine gemeinsame 9 km Runde Joggen gehen.

Gegen Abend war ich deutlich unterzuckert, meine Stimmung sank absolut in den Keller. Das etwas zu späte  Abendessen hat es wieder auffangen können.

Womit die Überleitung zum Speiseplan des Tages gelungen wäre:

  • Das Frühstück bestand aus einem leckeren Orangen-Zitronen-Saft und einem Möhren-Apfelsalat mit Kokosnusswasser, Buchweizen und Hanfsamen.
  • Zum Mittag servierte der Chefkoch eine Möhren-Ingwer-Suppe mit Kapuzinerkresse und Kürbiskernen. Und zum Nachtisch haben wir uns einen Tropicana-Teller (klingt toll, heißt: etwas Banane, Kiwi, Ananas) gemacht.IMGP2369
  • Zum Abendessen gab es einen großen Wildkräuter-Sprossen-Salat.
  • Als Zwischenmahlzeiten gab es rohe Dattel-Nuss-Pralinen.

Mein heutiges Gewicht beträgt 74,3 kg.

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Zweiter Tag

Der zweite Tag mit 100% Rohkost ist ins Land gegangen und ich fühle mich hervorragend. Ich habe eine lockere 10 km Runde absolviert und ein wenig im Garten gearbeitet. Die befürchteten Entgiftungserscheinungen sind bei mir noch nicht aufgetreten. Ute hat allerdings ein wenig Kopfschmerzen. Ansonsten fühlt sie sich aber sehr gut. Unter Hungergefühlen leidet keiner von uns und die Rohkost schmeckt uns super!

Womit wir wieder beim Thema sind. Das gab es zu Essen:

  • Zum Frühstück gab es eine junge Kokosnuss und einen leckeren Orangen-Zitronen-Saft, dem wir etwas frisches Kokosnusswasser beigefügt haben. Auf den Teller kam ein  Möhren-Apfelsalat mit Kokosnusswasser, Buchweizen und Hanfsamen, dazu eine handvoll Wildkräuter.
  • Zum Mittag hatten wir Sonnenblumkerncreme, Paprika, Avocado und Tomaten. Aus den Komponenten haben wir uns quasi Sandwiches gemacht.
  • Am Abend haben wir uns einen großen Salat zubereitet. Als Beilage gab es Sonnenblumkernpaste auf Ochsenherztomaten.
  • Als Zwischenmahlzeiten gab es Wildkräutersmoothies und rohe Dattel-Nuss-Pralinen.

Mein heutiges Gewicht beträgt 74, 2 kg.

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Erster Tag

Jetzt geht’s los!

Der erste Tag 100% Rohkost liegt hinter uns. Mir geht es hervorragend. Bis jetzt habe ich noch keine prophezeiten Entgiftungserscheinungen und der Hunger macht mir auch keine Probleme.

Erste Frage von vielen ist natürlich: Was gab es zu essen?

  • Zum Frühstück gab es einen Möhren-Apfelsalat mit Kokosnusswasser, Buchweizen und Hanfsamen. Im Anschluss habe ich eine Banane mit Nuss-Dattelmus gegessen. Als Morningstarter haben wir uns übrigens noch einen leckeren Orangen-Zitronen-Saft gemixt. Das ganze abgerundet hat eine handvoll Wildkräuter.
  • Zum Mittag hatten wir Brokkolicreme, Paprika, Avocado und Tomaten. Aus den Komponenten haben wir uns quasi Sandwiches gemacht.
  • Am Abend haben wir uns einen großen Salat zubereitet und als Vorspeise haben wir uns einen Wildkräutersmoothie gemixt.
  • Als Zwischenmahlzeiten gab es rohe Dattel-Nuss-Pralinen.

Mein offizielles Startgewicht für die nächsten zwei Monate beträgt 74,9 Kilo.

Gestern haben wir bereits einen 80% Rohkosttag hinter uns gebracht, um uns ein wenig auf die nächste Zeit einzustimmen. Was ihr auf alle Fälle beachten solltet, wenn ihr eine Fastenzeit mit Rohkost startet. Esst am letzten Abend vor eurer Fastenzeit Rohkost zum Beispiel einen großen Salat aus Gemüse oder Früchten. Der Sinn des ersten Tages ist es, den Körper auf die bevorstehende Ernährungsänderung vorzubereiten. Damit hat der Körper ca. zwölf Stunden Zeit, mit dem Ausscheiden zu beginnen, bevor die erste Mahlzeit am zweiten Tag eingenommen wird. Desweiteren gilt für den Vorbereitungstag, dass ihr weder Tee noch Kaffee und natürlich kein Alkohol trinken solltet.

Wir haben den Freitag als Startpunkt für unsere Rohkostphase gewählt, weil nach ungefähr zwei Tagen Entgiftungserscheinungen auftauchen können. Das wäre dann am Sonntag. Einem Tag an dem wir zu Hause sind und uns entspannen können.
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