Laufen und Rohkost

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Ganz verschwommen sah ich die digitale Zeitmessung über dem Zieleinlauf. Noch 200 Meter lagen vor mir. Konnte es wirklich sein, die Uhr zeigte 39 Minuten 53 Sekunden? Nein, es durfte nicht sein. Ich durfte mein Ziel jetzt nicht um 10 Sekunden verpassen. Mit letzter Kraft setzte ich verbissen zum Schlusssprint an und blickte verzweifelt auf … Continue reading

Running Raw: Der ultimative Härtetest nach 3 Monaten veganer Rohkost

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Nach drei Monaten 100 % vegane Rohkost wollten wir es endgültig wissen: Was kann die Rohkost? Was bewirkt sie? Wie viel Power bekommen wir tatsächlich durch sie? Wir mussten uns einem sportlichen Wettkampf stellen! Denn nur hier geht man wirklich an seine körperlichen Grenzen und findet so Antworten auf die genannten Fragen. Die Wahl fiel … Continue reading

Zeiten knacken mit Rohkost

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Kalte Finger, der Geruch von altem Schweiß und Waschmittel in der Nase und dazu noch mindestens 27 Grad Tagestemperatur. Da steh ich mal wieder an der Startlinie eines Volkslaufs und bin ziemlich nervös. 10 unerbittliche Kilometer warten auf mich und ich weiß jetzt schon, dass mir spätestens ab Kilometer vier das Laktat um die Nase … Continue reading

Resümee der ersten Woche – fast wie ein Wunder!

Eine Woche reine Rohkost ist überstanden. Ach was heißt hier überstanden, genossen hab ich die Zeit. Um es vorweg zu nehmen, mir geht es hervorragend. Das Essen ist super und das Körpergefühl ist auch wieder klasse. Was das ganz übertrifft: mein Heuschnupfen ist komplett weg. Obwohl zurzeit überall in meiner Gegend Heuernte ist, habe ich keine brennenden Augen und keinen Schnupfen. Wie geil ist das denn! Das erstaunliche an der Sache ist, dass meine Allergie mit den ersten beiden Tagen so gut wie weg war. Das Lauftraining funktioniert mittlerweile auch wieder und ich habe keine Schmerzen in der Achillessehne – nicht mal ein kleines Ziepen. Es hört sich fast wie ein Wunder an, aber mir geht es wirklich glänzend. Und ganz ehrlich, so schnelle Ergebnisse hätte ich nicht erwartet. Na ja, vielleicht kommt in ein paar Wochen noch eine böse Überraschung.

Was war nicht so schön? Die Entgiftung hat wie berichtet ziemlich rein gehauen. Dazu kommt, dass ich in der ersten Woche bereits ein Kilo verloren habe. Ich finde das nicht so schön, weil ich eh eher ein Leichtgewicht bin und auf zu schnelles Abnehmen habe ich eigentlich keine Lust. Aber das war es auch schon.

Das Resümee der ersten Woche Rohkost. Ich habe Lust auf mehr! Jetzt aufzuhören wäre kompletter Unsinn. Nach anfänglicher Skepsis bin ich echt ein wenig angefixt und bin im Web auf Rohzeptejagd. Davon werde ich die nächste Zeit berichten. Meine Mission: die kostengünstigsten gaumenfreundlichsten Rohkostrezepte finden, sammeln, genießen und weitergeben.

Dritter Tag

Der dritte Tag startete gut. Morgens bin ich entspannt aus dem Bett gefallen und hab mich erstmal über das miese Wetter geärgert. Die graue, regnerische und lauwarme Brühe vor meinem Fenster ist echt kein Zustand. Nordisch eben! Egal, es ging raus in den Garten. Das gestern neu bestellte Beet war reif um Grünkohl, Rote Beete und Petersilie einzupflanzen. Diese Pflanzaktion ist nach reiner Gärtnerlehre eigentlich ein bisschen zu spät im Jahr. Aber der Nutzgarten ist momentan mein zweites Experiment. Insofern macht es nix, wenn die Pflanzen nicht kommen. Ganz nach dem Motto: “Haben wir wieder was gelernt!”

Zumindest wurde es im Laufe des Tages etwas wärmer. So konnten Ute und ich eine gemeinsame 9 km Runde Joggen gehen.

Gegen Abend war ich deutlich unterzuckert, meine Stimmung sank absolut in den Keller. Das etwas zu späte  Abendessen hat es wieder auffangen können.

Womit die Überleitung zum Speiseplan des Tages gelungen wäre:

  • Das Frühstück bestand aus einem leckeren Orangen-Zitronen-Saft und einem Möhren-Apfelsalat mit Kokosnusswasser, Buchweizen und Hanfsamen.
  • Zum Mittag servierte der Chefkoch eine Möhren-Ingwer-Suppe mit Kapuzinerkresse und Kürbiskernen. Und zum Nachtisch haben wir uns einen Tropicana-Teller (klingt toll, heißt: etwas Banane, Kiwi, Ananas) gemacht.IMGP2369
  • Zum Abendessen gab es einen großen Wildkräuter-Sprossen-Salat.
  • Als Zwischenmahlzeiten gab es rohe Dattel-Nuss-Pralinen.

Mein heutiges Gewicht beträgt 74,3 kg.

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