Resümee der ersten Woche – fast wie ein Wunder!

Eine Woche reine Rohkost ist überstanden. Ach was heißt hier überstanden, genossen hab ich die Zeit. Um es vorweg zu nehmen, mir geht es hervorragend. Das Essen ist super und das Körpergefühl ist auch wieder klasse. Was das ganz übertrifft: mein Heuschnupfen ist komplett weg. Obwohl zurzeit überall in meiner Gegend Heuernte ist, habe ich keine brennenden Augen und keinen Schnupfen. Wie geil ist das denn! Das erstaunliche an der Sache ist, dass meine Allergie mit den ersten beiden Tagen so gut wie weg war. Das Lauftraining funktioniert mittlerweile auch wieder und ich habe keine Schmerzen in der Achillessehne – nicht mal ein kleines Ziepen. Es hört sich fast wie ein Wunder an, aber mir geht es wirklich glänzend. Und ganz ehrlich, so schnelle Ergebnisse hätte ich nicht erwartet. Na ja, vielleicht kommt in ein paar Wochen noch eine böse Überraschung.

Was war nicht so schön? Die Entgiftung hat wie berichtet ziemlich rein gehauen. Dazu kommt, dass ich in der ersten Woche bereits ein Kilo verloren habe. Ich finde das nicht so schön, weil ich eh eher ein Leichtgewicht bin und auf zu schnelles Abnehmen habe ich eigentlich keine Lust. Aber das war es auch schon.

Das Resümee der ersten Woche Rohkost. Ich habe Lust auf mehr! Jetzt aufzuhören wäre kompletter Unsinn. Nach anfänglicher Skepsis bin ich echt ein wenig angefixt und bin im Web auf Rohzeptejagd. Davon werde ich die nächste Zeit berichten. Meine Mission: die kostengünstigsten gaumenfreundlichsten Rohkostrezepte finden, sammeln, genießen und weitergeben.

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Ein paar Worte zur Entgiftung

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Um die Fehler des gestrigen Tages nicht zu wiederholen, habe ich mir heute ein Laufverbot erteilt. Mein Körper scheint sich gerade um andere Dinge zu kümmern und ich will ihm nicht eine Extrabelastung zumuten. Mit dieser Maßnahme verlief der Tag sehr gut. Ich hatte keine Beschwerden und konnte den normalen Tagesablauf ohne Probleme meistern. Allerdings … Continue reading

Sechster Tag

Puuuuh…. war das ein Tag.

Eigentlich begann alles ganz harmlos. Wie ein junger Gott bin ich morgens aus dem Bett gesprungen und habe als erstes einen grünen “Smuti” mit Brennnesselgrundlage getankt. Oben drauf gab es einen Orangen-Zitronen-Ingwer-Saft. Danach startete ich mit vollem Enthusiasmus in den Tag. Die Waage zeigte mir ein Gewicht von 74,2 kg, zur Zeit also stabil. Gegen Mittag bin ich dann in die Laufschuhe gehüpft. Die 11 km Laufrunde verlief super, sogar mit einem kleinen Hochgefühl. Das war allerdings das letzte High an diesem Tag.

Nach meinem Mittagssmoothie, den ich mir mit meiner Tochter geteilt habe, kam der Absturz. Gliederschmerzen, Müdigkeit sowie Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geruch und Geräuschen. Eigentlich hätte ich den Nachmittag im Bett verbringen müssen, was aber leider nicht ging.

Zum Abend gab es noch ein wenig Avocadocreme und Humus aus gekeimten Kichererbsen, um meinen kleinen Hunger etwas zu stillen. Das brachte mich wieder etwas besser drauf, aber geholfen hat es nicht wirklich. Vollkommen fertig bin ich deswegen schon um 20 Uhr ins Bett gekrochen und mit Schüttelfrost eingeschlafen. Gegen 24 Uhr erwachte ich aus meinem Entgiftungsschlaf. Mir ging es wesentlich besser und mein Körper war total warm. Die Nacht konnte ich ruhig weiterschlafen und mit einem sehr entspannten Gefühl am nächsten Morgen aufwachen.

Fünfter Tag

Ich fühle mich etwas ausgelaugt. Mein Magen-Darmsystem ist heute Morgen komplett durchgedreht und an Essen war nicht wirklich zu denken. Die Wage zeigt mir 73,8 kg an, ein bisschen zu wenig wie ich finde. Zusammengefasst fühle ich  mich beim Entgiften wie bei einer leichten Grippe: leichte Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und ein nervöser Magen.

Zum Frühstück gab es deswegen nur einen Orangensmoothie mit Kokoswasser. Gegen Mittag wurden die Entgiftungserscheinungen wieder besser und der Hunger kam zurück. Ich habe mir ein paar Bananen mit geraspelten Äpfeln gemacht. Obwohl sich Besserung einstellte, war an eine Laufrunde heute nicht zu denken. Selbst meine täglichen Klimmzüge fielen mir total schwer.

Zum Mittag bin ich dann in ein Hungerloch gefallen. Dagegen gab es Paprika, Avocado und einen Paprika-Brokkoli-Hanfsamen-Smoothie. Nach ein paar Extranüsse war auch die Hungerattacke beseitigt und am Nachmittag war ich ziemlich gut drauf.

Zum Abendessen gab es Blumenkohl-Brokkoli-Salat süß-sauer und den obligatorischen Wildkräutersmoothie zur Vorspeise. Vor dem Schlafengehen habe ich mir eine Runde Heilerde gegönnt, damit sich über Nacht Giftstoffe im Darm an die Heilerde binden und die Verdauung nicht mehr so schwer belasten.


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