Über Wünsche, die in Erfüllung gehen. Immer wieder.

Heute teile ich etwas sehr Persönliches mit euch. Etwas, über das ich immer wieder nachdenken muss, über das ich sehr dankbar bin, das mich immer wieder erstaunt, das mich beflügelt und das ich manchmal gar nicht glauben kann. Es ist nämlich so, dass sich in meinem Leben immer wieder Wünsche erfüllen. Einfach so. Das hört sich etwas verrückt an, das ist mir bewusst, aber ich weiß, dass es auch so weitergehen wird.

Fangen wir mal damit an, dass ich mir während meines Studiums heimlich wünschte, eine Doktorandenstelle zu bekommen und eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Ich sah mich als Professorin, spannende Forschung machen, bahnbrechende Erkenntnisse über die Gesellschaft gewinnen. Klar war ich gut in meinem Fach, aber ich engagierte mich nicht übermäßig an der Uni. Ich hatte nebenbei so viele andere Tätigkeiten. Sport, Politik, unterschiedliche Jobs, Freunde… Und dann kam eines Tages die Anfrage von einem Professor, ob ich studentische Hilfskraft bei ihm sein möchte. Klassischerweise der Einstieg schlechthin in die Wissenschaft. Stellt euch vor, trotz meines heimlichen Wunsches lehnte ich ab. Der Zeitpunkt war mir zu früh. Nagut, vielleicht ist die Chance jetzt vertan, dachte ich. Aber dann sollte es eben so sein. Somit näherte ich mich dem Ende meines Studiums, ohne dass ich meinem heimlichen Wunsch weiter gefolgt war. Und während ich so für meine Abschlussklausuren büffelte, bekam ich eine E-Mail von meinem Prof mit dem Hinweis auf eine offene Stelle an seinem Lehrstuhl. Also beworben und schwupps bekommen. (Mittlerweile habe ich meine übrigens Karriere an den Nagel gehängt, ich habe erfahren, dass es doch nichts für mich ist.)

Noch so etwas: Nach einigen Jahren in einer ziemlich miesen Beziehung beschloss ich, glücklich alleine zu sein. Es ging mir saugut und ich sah, wie wunderbar meine Zukunft mit mir selbst werden würde und dachte an eine weise Frau mit langen grauen Haaren und vielen Katzen in einem Hexenhaus irgendwo im Nirgendwo. Aber ich fand, ein wirklich toller Mann wäre noch ein bisschen schöner. Aber wirklich perfekt müsste er dann schon sein. Ich machte mir ein Wunschbild: Erstens: Vegetarier, das ist das Mindeste. Dann: Sportler, Läufer, oh man ich stehe auch auf Triathlon und für Kampfsport hatte ich schon immer etwas übrig.  Nagut übertreiben wir es nicht. Am besten Sozialwissenschaftler wie ich, ich brauche jemanden, mit dem ich diskutieren kann. Aber bitte nicht so einer, der seine Offenheit verloren hat. Und wichtig auch: Ein reflektiertes Geschlechterbild sollte er haben, ein emanzipierter Mann sein. Ohne Ego-Problem. Gut, ab jetzt wusste ich, das gibt es nicht. Und deswegen konnte ich auch gleich noch einen drauf setzen: Ein Vater sollte er sein wollen und gerne lecker essen, aber auch selbst zubereiten. Kein Karrieretyp. Und ich stehe übrigens auf schöne Zähne und einen durchtrainierten Körper (jaaaa, ich gebs zu!). Entweder genau so einer oder Katzenfrau. Und ich freute mich schon auf die Katzenfrau. Dann traf ich Achim. Und verliebte mich. Und erfuhr, dass jeder einzelne verdammte Punkt auf ihn zutraf. Zu 100 % und noch mehr.

Es kommt noch besser: Als Kind schon habe ich mir gewünscht, mal in einem großen, alten Haus auf dem Land zu leben. Und irgendwie wusste ich immer, dass dieser Wunsch sich mal erfüllen wird. Denkt jetzt nicht, dass ich einen Bausparvertrag abgeschlossen habe oder sonst Irgendetwas dafür getan habe. Nein. Mit dem Traummann kam das Traumhaus gleich dazu. Eines Tages, nachdem ich längst schon unsterblich in Achim verliebt war, teilte er mir so ganz nebenbei mit, er habe eine alte Dorfschule geerbt. In einem Dorf, 35 Kilometer neben Hamburg. Kurze Zeit später stand ich vor diesem Haus und es war das schönste Haus, das ich je gesehen hatte. So ganz nebenbei erfüllte sich dann auch noch mein Klein-Mädchen-Traum: Ein Dachboden voller Gerümpel und altem Kram, Möbel, alte Kleider, Porzellan… Ich glaube, ich habe bis heute noch nicht alles entdeckt, was es da oben so gibt!

Übrigens wünschte ich mir, dass mein erstes Kind ein Mädchen sein sollte. Ich stellte sie mir mit großen blauen Augen vor. Und dann wollte ich einen blonden Jungen. Beides ist eingetroffen.

Als wir diesen Blog starteten, wünschte ich mir (und ich fühlte, es würde so kommen), erfolgreich zu sein. Ich hatte keine Ahnung vom Bloggen, keine Ahnung von Online-Marketing und auch ehrlich gesagt überhaupt keine Lust auf sowas. Und was passierte? Mehr und mehr Leser, immer mehr, mittlerweile fast 30000 pro Monat! Inklusive Medienpräsenz. Der Wahnsinn! Ohne alle gängigen Online-Strategien. Warum genau wir so erfolgreich sind, weiß ich bis heute nicht. Außer der Tatsache, dass ich es mir gewünscht habe! 😉

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Ich suche nicht nach Erklärungen, warum das in meinem Leben so ist. Ich freue mich einfach jeden Tag darüber. Und wenn es mal aufhören sollte mit der Wunscherfüllung, dann macht es nichts, denn wer auf so viele wunderbare Wunschverwirklichungen zurücksehen kann, der ist erfüllt für ein ganzes Leben! ♥

Große Pläne für 2015: Wir machen ernst!

Wer unseren Blog regelmäßig liest, weiß, dass die gesunde Ernährung und der rohkostorientierte Lebensstil eine große Leidenschaft von uns sind. Wir lieben nicht nur die kreativen und köstlichen Zubereitungen aus Rohkost, wir verfügen auch über einen großen Wissensschatz im Bereich Gesundheit und Ernährung. Laufend erreichen uns Anfragen: „Gibt es ein Rezeptbuch?“ „Macht ihr Workshops?“ oder „Kann ich eine Beratung bekommen?“ Bisher haben wir verneint. Und dennoch bringen wir allein durch unseren Blog etwas in Bewegung. Immer wieder erreichen uns Begeisterungsstürme und Danksagungen. „Dank euch habe ich die Umstellung geschafft.“ „Euer Blog macht süchtig und inspiriert mich immer wieder.“ Es ist wie der Wink mit einem sehr großen Zaunpfahl. Die Nachricht an uns lautet: „Macht was draus!“

Beruflicher Transformationsprozess

Eigentlich befand ich mich bis jetzt auf einem klassischen Karriereweg. Bestnoten, Auslandsstudium, auf dem Weg zum Doktortitel, Förderprogramme. Meine Idee, irgendwann Professorin an der Uni zu werden. Denn mein Fach, die Soziologie, ist ebenfalls eine Leidenschaft von mir. Doch immer mehr merkte ich in den letzten Jahren, dass das Umfeld an der Uni, das Feld der Wissenschaft und die Arbeit mir dort zu wenig Freiheit lassen. Ein vorgegebener Karrierepfad, wenig Spielraum in der Lebensplanung, kein Platz für Kreativität und auch neue Erkenntnisse blieben irgendwann aus. Meine Energie in meinem Job floss vor allem in die Lehre, denn ich liebe es, Seminare zu geben, die Studenten zu begeistern, mit ihnen neue Ideen zu erarbeiten, sie zum Andersdenken zu inspirieren.

wer bin ich wirklich
In meinen Gedanken hatte ich aber schon längst ein anderes Bild von mir und von uns als Familie. Ein Bild einer Familie, die vieles anders macht. Nicht nur anders essen, auch anders leben, anders arbeiten. Und von mir ein Bild als Rohkost Coach. In meinem Kopf entstanden Konzepte für Workshops, Seminare, die ich teilweise nachts aufschrieb. Wie ihr sicher mitbekommen habt, machte ich sogar eine Ernährungsberater-Ausbildung mit Schwerpunkt Rohkost. Ich holte meine alten Unterlagen aus dem Studium hervor und frischte meine Coaching-Kenntnisse wieder auf, ließ mich sogar selbst coachen. Nebenbei sprudelten die Rezeptideen nur so aus mir heraus, viel zu viele, um sie alle hier auf dem Blog veröffentlichen zu können. Unsere Besucherzahlen schossen in die Höhe und auch auf Facebook bekamen wir mehr und mehr Follower. Der Wahnsinn! Und dann merkte ich plötzlich, dass die Soziologie-Professorin verschwunden war, der Doktor und die Karriere mich nicht mehr reizten (obwohl ich schon eine Menge Arbeit reingesteckt hatte). Ohne es zu erkennen, befand ich mich längst auf einem anderen Weg.

Alte Dorfschule wird zur modernen „School of Raw“

Plötzlich war alles klar. Unsere alte Dorfschule, der Garten, die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Achim und ich zunehmend als nicht möglich erfuhren, ein Platz für unsere Rohkost-Leidenschaft und die Ideen eines anders Wirtschaftens und Arbeitens mit der Familie. Wir haben gar nicht lange überlegt, nicht groß über Risiken nachgedacht. Sondern einfach losgelegt. Losgelegt damit, einen ehemaligen Klassenraum unserer alten Dorfschule zu einer Seminarküche umzubauen. In dieser Seminarküche soll es großartige Workshops geben, hierhin möchten wir all die Menschen einladen, die sich für Rohkost interessieren, die sich informieren wollen, die eine Beratung brauchen, die lernen möchten, wie man tolle Zubereitungen macht, die jeden überzeugen und wie man mit Rohkost ein gesundes Leben führen kann! Wir haben so viele Ideen für die Zukunft, stellen uns vor, unseren großen Garten einzubeziehen, Gärtnerkurse für Kinder zu geben, Kräuterkunde zu unterrichten und Angebote von anderen Experten rund um das Thema Rohkost zu integrieren. Und wir haben bereits tolle Unterstützer gefunden, die uns ihre Hilfe und Know-How anbieten!

Seminarküche
Bis wir all das auf die Beine gestellt haben, wird es noch ein wenig dauern. Klar ist nur, dass wir im nächsten Jahr starten. Ab Frühjahr wird mein Beratungsangebot öffentlich, zeitgleich wird unser erstes Rezeptebuch herauskommen. Der Umbau unserer Dorfschule wird etwas länger dauern, wir planen den Start der Workshops im September. Wir sind schon so gespannt, wie alles anläuft, aber es fühlt sich so richtig und gut an und ich zweifle nicht eine Sekunde an unserer „School of Raw“!

Die Nido berichtet über unser Vorhaben

Die Nido berichtet über unser Vorhaben

Euch werden wir natürlich auf dem Laufenden halten und wir freuen uns schon jetzt über Anregungen, Feedbacks und Kommentare! Übrigens könnt ihr unser Vorhaben auch in der Nido verfolgen. In der aktuellen Ausgabe 01/2015 gibt es einen kurzen Einblick in unser Vorhaben und während des ganzen nächsten Jahres wird uns die Nido bei unserem Vorhaben begleiten und darüber berichten. Wir geben euch rechtzeitig die entsprechenden Hinweise.
Ach so: Nordisch Roh bleibt Nordisch Roh! Freut euch auf viele neue Rezepte & Inspirationen rund um das Thema Rohkost auch in 2015! ♥♥♥

 

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Roh vegane Ernährung, Stillen und Gewichtsentwicklung des Babys

Viele von euch sind an dem Thema Schwangerschaft/Geburt/Kinderernährung interessiert, das zeigen uns viele E-Mails, Kommentare, Fragen. Wir haben damit gar nicht gerechnet und wussten zunächst nicht, ob wir auch dieses Thema öffentlich behandeln sollen oder nicht. Dass wir uns für “ja” entschieden haben, wisst ihr, wenn ihr unsere Artikel zu Schwangerschaft (hier, hier und hier) und Geburt (hier, hier und hier) gelesen habt. Wir gehen unseren Weg aus tiefster Überzeugung, gehen ihn nicht ohne ein breites Wissensfundament und nicht ohne offen zu sein für neue Erkenntnisse. So lesen wir beispielsweise regelmäßig Rohkost-Zeitschriften (Wandmaker Aktuell und die Wurzel), natürlich Bücher, Bücher, Bücher, gehen zu Vorträgen, vernetzen uns mit anderen Rohköstlern und Rohkost-Familien, treten in Kontakt mit Experten. Nicht zuletzt habe ich meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin mit Schwerpunkt Rohkost aus dem Grund gemacht, ein sicheres Rüstzeug für einen gesunden Weg für unsere Familie zu finden und das langfristig. Und weil wir deswegen mit gutem Gewissen an die Öffentlichkeit gehen können, teilen wir mit euch auch unsere Erfahrungen zu dem ja doch eher sensiblen Thema der Kindererziehung. Wir wissen, dass wir dafür auch mit (positiv formuliert!) Kritik rechnen müssen.

Normwerte Gewichtsentwicklung von Babys (Stillkinder)

In den ersten Tagen nehmen die meisten Babys zunächst einmal ab. Das kann bis zu 7-10 % des Geburtsgewicht betragen, wobei der Wert möglichst nicht über 7% kommen sollte. Die erste Milch wird Kollostrum genannt, die einen niedrigen Fettgehalt, aber viele Kohlenhydrate, Proteine und Antikörper enthält und wichtig für den Aufbau der Darmflora ist. Das Kollostrum wird in kleinen Mengen produziert, ist aber wahre Powernahrung für die neuen Erdenbürger. Nachdem die Milchproduktion eingesetzt hat, üblicherweise am 3.Tag nach der Geburt sollte ein Baby nicht weiter abnehmen und zwischen dem 10. und 14. Tag sollte es sein Geburtsgewicht wieder erreicht haben, nach 3 Wochen muss das Baby das Geburtsgewicht spätestens wieder erreicht haben. Im ersten Halbjahr verdoppelt sich das Gewicht das Babys vom Zeitpunkt der Geburt an gerechnet und innerhalb der ersten 12 Monate verdreifacht es sich. Dabei wird mit folgender Gewichtsentwicklung gerechnet: In den ersten 2 Monaten 170 – 330 g pro Woche, im 3. – 4. Monat 110 – 330 g pro Woche, 5. – 6. Monat 70 – 140 g pro Woche und vom 7. – 12. Monat 40 – 110 g pro Woche.

Gewichtsentwicklung unseres Sohnes in den ersten 12 Wochen bei roh veganer Ernährung der Mutter

Nun aber zu unserem kleinen Sohn Arvid. Ich möchte euch erzählen, was für unglaubliche Entwicklungen er macht und das mit einer fast vollständig roh veganen Ernährung. Am Sonntag war Arvid genau 12 Wochen als. An diesem Tag haben wir ihn gewogen, um zu schauen, ob er sich seit die Hebamme nicht mehr zu uns kommt, gut entwickelt hat. Und wir staunten nicht schlecht. Die Waage zeigte uns 7400 Gramm an! WOW! Arvids Geburtsgewicht lag bei 3600 Gramm, er hatte sein Gewicht innerhalb von 12 Wochen mehr als verdoppelt. Wie ich im Abschnitt zuvor beschrieben habe, ist mit einer Verdopplung des Geburtsgewichts erst nach einem halben Jahr zu rechnen. Arvid ist also mehr als doppelt so schnell! Auch in den Tagen nach der Geburt kam es zu KEINEM Gewichtsverlust und ich persönlich glaube auch nicht, dass dies natürlich ist (wenn auch normal unter den heutigen Bedingungen). Lediglich zeigte die Waage am zweiten Tag der Geburt minus 30 Gramm, was aber auch daran gelegen haben kann, dass es sich um zwei verschiedene Waagen handelte. Am dritten Tag lag Arvid bereits deutlich über Geburtsgewicht und wenn man von einer Gewichtszunahme von 170-330 Gramm in den ersten Wochen ausgeht, dann kann ich für unseren Sohn sagen, dass er teilweise allein an einem einzigen Tag 100 Gramm zugenommen hat. Die Gewichtszunahme direkt nach der Geburt hängt natürlich auch mit der Stillhäufigkeit zusammen und Arvid war die zwei Tage nach der Geburt sehr oft und sehr lange an der Brust, so dass auch die Milchproduktion schneller als üblich (nämlich am zweiten Tag) einsetzte.

Unser Kinderarzt ist sehr beeindruckt und sein Kommentar war: “Das ist eine spitzen Muttermilch…” Und er fügte schmunzelnd hinzu: “Demeterqualität”. Sowas sehe er nicht alle Tage und er riet mir, solange wie möglich zu stillen. Klar, ist sowieso geplant! Auch sonst zeigt der kleine Mann eine tolle Entwicklung. Wir beobachten das natürlich sehr genau und schauen nach allen relevanten Entwicklungschritten wie z.B. die Hand-Mund-Koordination, die Hand-Hand-Koordination und so weiter. Auch hier gehört er eher zu den schnellen. Er ist neugierig, lacht viel und schläft gut. Alles Zeichen für eine gesunde Entwicklung.

Kleiner Arvid 9 1/2 Wochen alt

Kleiner Arvid 9 1/2 Wochen alt

Rohkost das einzig Gute?!

An dieser Stelle möchte ich nicht den Schluss ziehen “rohe Ernährung gleich gesunde Entwicklung”, aber ich möchte verdeutlichen, dass eine rohe Ernährung, wenn man sie richtig praktiziert, alles andere als eine Mangelernährung ist. Und auch möchte ich darauf hinweisen, dass die Rohkost-Ernährung eine Ernährungsform ist, die noch nicht hinreichend überprüft ist und dass die Gießener Rohkost-Studie beispielsweise einige Mängel bei den (ich glaube 570) Probanden festgestellt hat. Im Gegensatz dazu ist die konventionelle Ernährung bestens erprobt, stellt sich allerdings tagtäglich als NICHT tauglich und dem Menschenwesen NICHT angepasst heraus. Ich muss über die Zunahme von Krankheiten auch bei Kindern hier nicht anfangen. Nun bleibt uns also die Möglichkeit, einen neuen Weg zu gehen und dabei sehr aufmerksam zu sein. So bin ich zum Beispiel jede einzelne blöde Aminosäure durchgegangen und habe geschaut, in welchen guten Lebensmitteln ich sie finde, damit die Muttermilch alles bekommt. Außerdem supplementiere ich B12, das ist ein absolutes Muss!! An unserem Beispiel wird allemal deutlich, dass die sogenannten Normwerte nicht unbedingt etwas darüber aussagen, ob diese auch “natürlich” sind.

An dieser Stelle möchte ich allen schwangeren und stillenden Frauen unbedingt von einer früchtebasierten Rohkost (z.B. Wandmaker), von 80-10-10 und ähnlichen Richtungen abraten. Hier kann es zu Mängeln kommen und glaubt mir, ich kenne böse Geschichten! Wenn ihr eine gute Orientierung sucht, dann kauft euch die Bücher “Wunderlebensmittel” von Brian Clement oder “Die bioklimatische Rohkost” von Jean Huntziger. Auch eine gute Beratung kann ich euch nur ans Herz legen.

Ihr werdet auf diesem Blog auch bald einen Artikel finden mit einer sehr konkreten Darstellungsweise unserer Ernährung. Dazu muss ich aber noch abwarten, ob auch ich gut über die Runden komme und beispielsweise vom Haarausfall verschont bleibe. Denn es geht ja darum, dass Mutter und Kind beide gut versorgt sind!

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Rückbildung nach der Geburt: Ich habe das Geheimnis der Models entdeckt!

Ihr wisst, was ich meine. Models wie Heidi Klum springen 8 Wochen nachdem sie ein Kind geboren habe, wieder fröhlich über den Laufsteg. Als wenn nichts gewesen wäre. Dann heißt es für uns Normalsterbliche, man solle sich daran nicht orientieren. Models hätten ganz andere Voraussetzungen, Personal Trainer, Nannys, welche auf das Baby aufpassen, während sie … Continue reading

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Ein Abend mit Brian Clement

“Wir sind dabei, die Wissenschaft zu revolutionieren. Das nächste Wissenschaftszeitalter wird auf einer pflanzlich basierten Forschung beruhen oder keine Zukunft haben.“ Es waren starke Worte, die Brian Clement während seines Vortrags im Rudolf-Steiner Haus in Hamburg fand. Über 100 Zuhörer waren an dem kühlen Novemberabend gekommen, um dem Papst der Sprossen und Algen zu lauschen. … Continue reading

Interview mit Matthias Langwasser – Inspiration für Andersdenkende

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Anders leben, Zweifel überwinden Wie ist es eigentlich, wenn man wie wir anders lebt als die meisten anderen Menschen? Wir meinen damit nicht nur unsere Ernährung, die fast ausschließlich aus Rohkost besteht. Wir meinen damit, einen anderen Weg auf allen Ebenen einzuschlagen. Zum Beispiel in der Erziehung unserer Kinder. Unsere Tochter ist zwei Jahre alt … Continue reading

Der “Movember” 2014: Die allergrößte Härte sind Oberlippenbärte!

Diesen November lasse ich mir einen Bart wachsen. Nun denken die meisten von euch wahrscheinlich: “Wenn der mies aussehen möchte, dann ist das doch sein Problem, warum lässt er uns das wissen?” Nun gut, weil ich nicht nur mies aussehen will, sondern mit Millionen von anderen Männern dazu beitragen möchte, etwas zur Aufklärung über Männergesundheit zu leisten.movember_letterhead copy

Im Rahmen der weltweiten “Movember Kampagne” lassen sich jährlich im November Männer Oberlippenbärte wachsen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs und andere Gesundheitsprobleme von Männern zu sammeln.

Das Ziel der Movember Stiftung ist es, die Männergesundheit nachhaltig zu verbessern und die Sichtweise auf ein ernstes Thema durch einen humorvollen Ansatz zu verändern. Mit dem Schnurrbart als Katalysator möchte Movember Veränderung ermöglichen und Männern die Möglichkeit und das Selbstbewusstsein geben, offener über ihre Gesundheit zu sprechen, zu lernen und aktiv zu werden.

Erreichen will die Stiftung dies, indem sie  Männer auffordert, sich im Movember (das ist der Monat, den man früher einmal November nannte) einen Schnurrbart wachsen zu lassen, anregende Gespräche zu führen und Spenden zur Unterstützung bei Prostatakrebs, Hodenkrebs und damit verbundenen psychischen Problemen zu sammeln. Movember sieht seinen Erfolg an den gemachten Fortschritten:

  • Niedrigere Sterblichkeitsraten aufgrund von Prostatakrebs und Hodenkrebs
  • Männern, die mit Prostata- oder Hodenkrebs leben müssen, geht es körperlich und psychisch gut
  • Männer sollen verstehen, welchen Gesundheitsrisiken sie unterliegen und etwas dafür tun, um gesund zu bleiben

Besonders erwähnenswert und für uns interessant an der Aktion ist, dass Ernährung in den finanzierten Aufklärungsmaterialien eine große Rolle spielt. Hier wird zwar nicht der Veganismus bzw. Vegetarismus propagiert, aber mehr frisches Obst und Gemüse sollten schon auf den Tellern der Männer landen, um ihre Gesundheit zu bessern. Meiner Meinung nach sollten natürlich alle Männer auf tierische Produkte verzichten und das nicht nur aus gesundheitlichen Gründen. Trotzdem finde ich die Aktion sehr gelungen und ein guter Anlass über die Gesundheit von Männer zu sprechen, die durchschnittlich gesehen immer noch schlechter als von Frauen ist.

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Wie dem auch sei, am .1 November werde ich mich zu letzten Mal im Movember rasieren und danach gilt das Moto: „Lass sprießen!“

Wer die Aktion unterstützen will kann gerne unter folgendem Link auf meiner Movember-Seite spenden. http://mobro.co/achimsauerberg

Und weitere Informationen zum Movember findet ihr hier: http://de.movember.com/

Wenn ihr uns auf Facebook liked, dann werdet ihr in den Genuss von schönen Bartfotos kommen!

Unsere Hausgeburt Teil 1

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Das Warten hat ein Ende! Es war gerade dunkel geworden und Achim ging nach draußen, um Holz zu holen. Zwar waren die Tage jetzt Mitte September noch warm, doch abends wurde es bereits frisch und das merkt man in der alten Dorfschule, in der wir leben schnell. Wir schalten die Heizung erst möglichst spät im … Continue reading

arvid

Unser Baby ist da!!!

❤ ❤ ❤ Endlich nun können wir euch verkünden, dass unser Baby zur Welt gekommen ist! In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde bei uns zu Hause um 00.48 Uhr mit 3600g und 54cm unser Sohn Arvid geboren! Es war eine glückliche und schnelle Geburt, sehr natürlich, so wie wir es uns vorgestellt haben! … Continue reading