Rohkost Rezept: Gekeimte Linsen Burger

Endlich habe ich ein Burger-Rezept erfunden, das mich wirklich überzeugt. Ich finde viele Burger-Rezepte einfach zu schwer wegen der vielen Nüsse, die darin verarbeitet sind. Da isst man einen halben und ist pappsatt. Dabei möchte man die Burger doch noch gerne belegen und eine schöne rohe Mayo und einen rohen Ketchup dazu essen. Bei einem Nussburger einfach zu viel. Und da wir zur Zeit ja mehr denn je auf dem Keime & Sprossen-Trip sind, werden wir grad richtg kreativ was Zubereitungen mit diesen kleinen Kraftpaketen angeht. Das macht so einen Spaß und ich bin überrascht, was man alles Leckeres machen kann! Bisher haben wir Keime & Sprossen immer nur pur oder in Salaten gegessen. Das tun wir auch weiterhin, aber probieren eben auch andere Möglichkeiten aus. Das ist ein super Sache, denn so kann man auch Keimling-Anfänger und Kinder für Sprossen begeistern! An diesem Burger liebe ich die natürliche Würze durch die Keime und getrockneten Tomaten und die Konsistenz ist wirklich perfekt! Das Keimen von Linsen ist übrigens denkbar einfach und gelingt jedem!

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Zutaten:

  •  150 g gekeimte Linsen*
  • 4 EL geschälte Hanfsamen
  • 50 g getrocknete Tomaten (möglichst in Rohkost und ohne Salz)
  • 3-4 Champignons
  • 10 g (ein kleines Bund) krause Petersilie
  • 3 Datteln
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 EL Sojasauce (z.B. Nama Tamari)

*Beim Keimprozess erhöht sich das Gewicht der Linsen. Es reicht, wenn ihr beim Ansatzen der Keime etwa die Hälfte des Gewichts rechnet, also 75 g Linsen. Allerdings lohnt es sich immer, ein paar mehr zu machen! 😉 Die Linsen etwa 8 Stunden einweichen, dann Wasser auskippen und zweimal täglich spülen. Nach etwa 2-3 Tagen sind die Keime fertig.

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder einem Mixer zu einer feinkörnigen (aber nicht zu feinen!) Masse verarbeiten. Dann mit der Hand Burger formen (bei mir werden es etwa 7 Stück) und auf den Paraflex-Bogen des Dörrgerätes legen. Im Dörrgerät ca. 6 Stunden bei 42 Grad trocknen. Nach zwei Stunden wenden und ohne Paraflex-Bogen weiter trocknen. Die tatsächliche Trocknungszeit hängt von der Form eurer Burger ab und wie ihr es gerne mögt. Die Burger schmecken auf jeden Fall schon schnell sehr gut und sie sollten nicht vollständig getrocknet sein. Es geht mehr darum, dass sich eine schöne Kruste bildet. Wie bei echten Burgern eben! 😉

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10 responses

  1. Super lecker, die Burger, finde ich. Habe nur noch ein bisschen Zuccini hinzugefügt, ansonsten so ungefähr wie im Rezept und sie haben mir sehr, sehr gut gemundet!!! Danke

  2. Hallo Ihr Lieben!
    Ihr müsst mir mal einen “Geschmacksrat” geben….

    In meiner Küche keimt grade leckerer Buchweizen fröhlich vor sich hin….
    Meint Ihr das man Diese/Eure Burger, auch mit gekeimtem Buchweizen (statt Linsen) und eingeweichte Walnüssen (Hanfnüsse sind alle, hab nur noch Hanfmehl) schmackhaft zubereiten könnte???
    Könntet Ihr Euch diese Kombination vorstellen?

    Ich habe auch mal Burger mit Brocolli und wenig Nüssen ausprobiert…
    Leider waren diese Burger nach dem trocknen, im Geschmack furchtbar bitter ;-(

    Lg und viiiieeelen Dank Mareike

    • Hi, das mit dem bitter kenne ich leider auch zu Genüge, wenn ich Buchweizen oder gekeimtes Getreide für irgendwelche Rezepte verwende. Weiß jemand, woran das liegt und ob es beeinflussbar ist????

    • Wenn auch etwas spät, aber wir antworten trotzdem noch! Broccoli-Burger werden bei und auch bitter (warum auch immer). Mit Buchweizen und Walnüssen kann ich es mir guuut vorstellen. Hast du es ausprobiert? Und wie war es??

  3. Ist ja lustig,…ich hatte neulich eine ähnliche Idee als ich überlegt habe wie ich mein veganen linsenbraten in ein rohen umwandeln könnte und dachte da gleich an gekeimte linsen und Hanfsamen….aber weiter war ich mit meinen Überlegungen dann noch nicht 😉
    Euer rezept klingt gut, aber ich weiß nicht ob ich Rohe Champions vertrage , muss ich mal testen, nur vielleicht nicht grad Weihnachten.

    Wünsche euch schon mal ein schönen 4. Advent

    Jen

  4. Das Rezept muss ich unbedingt auch ausprobieren! Denn mir ging es bisher genauso wie Du es beschreibst: die Rezepte, die ich bisher gefunden hatte, waren zu nusslastig.
    Allerdings habe ich diese für mich variiert: ich habe einfach die Hälfte (oder mehr) der Nüsse durch Buchweizen (gemahlen oder geschrotet) ersetzt. Das war auch lecker. Vermutlich könnte man auch sehr gut gekeimten Buchweizen verwenden.
    Danke für das tolle Rezept!

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