Grünkohlchips Sahne-Meerrettich

DSCN0213Eigentlich sollte man ja denken, die Rohköstler haben es gut. Die können nicht mal eben so zur Tanke fahren und sich ne Tüte Chips holen. Was für ein schöner Schutz gegen fiese Süchte. Das stimmt leider nur bedingt. Wir fahren zwar nicht zur Tanke, dafür treibt es  mich neuerdings ständig abends in die Küche an den Mixer und wie von selbst entstehen dann die wunderbarsten, knusprigen Kreationen von Grünkohlchips. Noch ein Blech und noch ein Blech. Und am nächsten Tag dann mmmmmmmmmmhhhh. Und während ich eine Sorte mache, fallen mir wieder drei neue spektakuläre Ideen ein, die ich unbedingt am nächsten Tag ausprobieren muss. Und wenn man Grünkohl in Kilosäcken kauft, dann MUSS man den ja schließlich auch irgendwie verarbeiten. Ich glaube ich schreibe ein Rezeptebuch nur mit Grünkohlchips-Rezepten! Ob das wohl jemand kaufen würde?! 😉

Zutaten:

  • 200-250g Grünkohl
  • 100 g Cashews, für 2 Std. eingeweicht
  • 3 EL gekeimte Sonnenblumenkerne (muss nicht unbedingt)
  • 15-20 g frischer Meerrettich*
  • Saft 1 Orange
  • 1 TL Salz

*den Merrettich schmeckt man bei den fertigen Chips eher zart durch. Wer es wie ich gerne kräftig mag, nimmt etwas mehr Meerrettich.

Zubreitung:

Den Grünkohl vom Strunk befreien und in Stücke reißen. Bedenken, dass die Stücke während des Dörrprozesses etwas schrumpfen. In eine Schüssel geben. Restliche Zuaten im Mixer zu einer glatten Creme mixen und schön in den Grünkohl einmassieren. Dann etwa 8 Stunden bei 42 Grad dörren bis der Grünkohl vollständig getrocknet und schön knusprig ist.

KÖSTLICH!!!

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8 responses

  1. Liebe Ute,

    so ähnlich habe ich neulich eines Deiner anderen Grünkohl-Chips-Rezepte abgewandelt. Ich hatte nämlich gerade noch einen Rest meines selbst ausgedachten Meerrettich-Dips . Das Ergebnis der getrockneten Chips schmeckte fantastisch!
    Für meinen Dip habe ich statt der Cashews Sonnenblumenkerne, statt der Orange Wasser genommen. Dazu noch etwas Apfelessig und getrocknete Petersilie.
    Ich liebe Meerrettich!

    Einige Fragen habe ich an Dich:
    Was machst Du mit dem Strunk des Grünkohls? (Ich hatte ihn mitverwendet.)
    Wie groß machst Du die Grünkohlstücke etwa?
    Nimmst Du die Creme auch als Dip für andere Speisen oder hast Du dafür eine bessere Variante?

    LG
    Bonnie

    • Huhu!
      Den Strunk entferne ich, das finde ich irgendwie schöner. Muss man aber nicht! 😉
      Ich zerkleinere den Grünkohl immer ganz nach Gefühl, die Stücke sind meistens auch gar nicht gleich groß. 😉 Ich mag es grundsätzlich gerne, wenn sie noch etwas größer sind! Einen Diß mit Meerrettich verfeinere ich gerne mit getrocknetem Apfel und nehme meist auch nich etwas Hanfsamen dazu. Und auch wie die Sonnenblumenkerne!

  2. Liebe Ute,
    die rezepte aus eurem blog finde gaaaanz überwiegend sehr gut. aber einige haben es bei mir zu den grundlebensmittel bzw. -speisen geschafft: die spanischen frühstückskekse z.b. oderdie grünkohlchips, die ich zuerst bei der wunderbaren petra im kurs kennengelernt habe und die bei mir die trocknerphase kaum überstehen, ohne dass sie jemand vom “plastikblechle” stiebitzt und deren verführerischer duft wohl leider auch .
    die mäuse angelockt hat, die zur zeit meine küche unsicher machen.
    dir und deiner familie herliche grüße – sabine

    • Hey Sabine!
      Danke für dein schönes Kommentar! da freut uns wirklich sehr, dass dir unsere rezepte so gut gefallen. Ein besseres Kompliment als zu den Grundlebensmitteln in anderen Familien aufzusteigen kann es an unsere Rezepte nicht geben!!! 🙂
      Allerliebste Grüße!
      Ute

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