Achtung: Excalibur Dörrgerät enthält BPA!!!

Wir sind ein bisschen entsetzt und möchten euch in diesem Artikel eine sehr wichtige Information weitergeben!  Interessant vor allem für alle, die sich überlegen, ein Dörrgerät anzuschaffen und noch nicht wissen, für welches Modell sie sich entscheiden sollen.Wir haben kürzlich erfahren, dass der Excalibur BPA enthält! Wir waren wirklich schockiert, denn naiverweise geht man doch davon aus, dass Küchengeräte, die explizit auf eine gesundheitsbewusste Ernährung ausgerichtet sind, auch selbst nicht gesundheitsschädlich sind. Aber eine kurze Recherche war eindeutig und bestätigte unsere Info, in der Bedienungsanleitung  heißt es auf Seite 5: “Sowohl das Excalibur-Gehäuse als auch die Einschübe sind aus hochwertigem Polycarbonat gefertigt.” Der Excalibur enthält also tatsächlich BPA!

 
Genau genommen besteht der Excalibur aus dem Kunststoff Polycarbonat. Das Bisphenol A (BPA) ist ein Inhaltsstoff, der zur Herstellung dieses Kunststoffes verwendet wird. Wärme oder Aufheizen können das BPA aus dem Kunststoff freisetzen, so dass es in die Lebensmittel gelangen kann. Studien belegen mittlerweile die gesundheitsschädlichen Risiken des BPA. BPA ist ein hochgiftiger Stoff, der neben hormonähnlichen Wirkungen auch zur Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leberproblemen und Diabetes beitragen kann. Die Hormonwirkung kann sowohl die körperliche Entwicklung bei Kleinkindern hemmen als sich auch negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken.

 
In der Chemie gibt es den Grundatz, dass eine Erhöhung der Temperatur um 10°C zu einer doppelten Reaktionsgeschwindigkeit führt. Bei einer Temperaturerhöhung auf 40°C (üblicherweise bei Rohkost gewählt), die sich ca. 20°C über Raumtemperatur befindet, ist eine Freisetzung von BPA in die Lebensmittel keineswegs auszuschließen! Wenn ihr also überlegt, euch ein Dörrgerät anzuschaffen, dann nehmt bitte nicht den Excalibur, erst Recht nicht, wenn Kinder mit im Haushalt leben!! Wir selbst haben uns damals Gott sei Dank für den Sedona entschieden, der vollkommen BPA-frei ist! 😉

 

Besucht uns doch auch auf Facebook, wir freuen uns auf euch!

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15 responses

  1. Hier die weiteren Ergebnisse:

    Ezidri Dörrgeräte -> Alle Teile BPA-frei:
    Gehäuse, Deckel und Dörrsiebe aus ABS-Kunststoff
    Folienschale und Foliensieb aus PP (Polypropylen)

    Stöckli:
    Abdeckung: PA 66 (Polyamid 66), 15% Glasfasern
    Dörrgitter, Unterteil, Reglerbefestigung: PP Talk (Talk ist hier wohl ein Füllstoff für PP)
    Deckel: SAN (Styrol-Acrylnitril)

    Noch zum Excalibur:
    (Info von einem Vertrieb, dieser hat die Angaben aber auch nur vom Hersteller)
    Gehäuse und Einschübe: Polycarbonat
    Auflagen: PP
    Paraflexx Bögen: PTFE (Teflon)

    So…nach einem intensiven Vergleich der Geräte habe mich jetzt letztendlich doch für das Dörrgerät von Sedona entschieden, da die Materialien wohl größtenteils unbedenklich sind (außer EVENTUELL das ABS im Gehäuse) und generell das Sedona Dörrgerät technisch die Nase vorn hat.

  2. Hallo,
    ich hoffe ich sprenge jetzt hier nicht das Thema, aber vielleicht ist es von Interesse: Ich habe etwas recherchiert und bisher lediglich 2 Geräte gefunden, die als BPA-frei beworben werden: der Komo Foody und das bekannte Dörrgerät von Sedona. Für beide habe ich nach den Materialien bei den Herstellern angefragt:

    Der Komo Foody besteht wohl komplett aus ABS Kunststoff.

    Das Sedona Dörrgerät:
    Gehäuse: aus ABS
    Einschübe: aus PP (Polypropylene)
    Auflagegitter für Einschübe: aus LDPE (low density PE)
    Dörrfolie: PTFE-Glasgewebefolie
    Türe: aus Temperglas

    Wenn man sich etwas informiert, findet man über ABS auch nichts Gutes.
    Grrenpeace z.B. schreibt:

    Acrylnitril (ABS)
    Bewertung: unbedingt vermeiden
    Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) ist ein harter Plastikwerkstoff, der zur Herstellung von Rohren, Stossstangen und Spielsachen wie Konstruk­tionsbausteinen verwendet wird. Acrylnitril ist ein hoch­giftiger Stoff, der leicht in den Organismus gelangt, sei es durch Atmung oder Hautkontakt. Die flüssigen oder gasförmigen Zustände dieser Verbindung sind hochgradig giftig. Acrylnitril und Styrol werden als möglicherweise krebserzeugend für den Menschen eingestuft.

    DIe weiteren Bestandteile wie PP, LDPE scheinen wohl gesundheitlich weniger bedenklich zu sein.

    Bei dem Sedona ist also der verwendete ABS Kunststoff im Gehäuse eventuell ebenfalls problematisch. Die Frage ist hierbei, ob ABS bei den geringen Termperaturen beim Dörrvorgang aus dem Gehäuse gelöst werden kann. Dann wäre das die gleiche Problematik wie beim Excalibur mit dem dort verwendeten Polycrbonat (BPA) im Gehäuse!!

      • Gern 🙂

        ABS hat einen höheren Schmelzpunkt als BPA (220-250 °C) und erweicht bei ca. 95-110 °C. Weiteres kann ich zu ABS nicht sagen, da die Infos zu wissenschaftlich sind und ich zu wenig Kenntnisse von Chemie habe.

        Ich habe noch weitere Geräte bei den Herstellern angefragt, die Ergebnisse gebe ich dann gern wieder bekannt, vielleicht interessant für Menschen, die, wie ich, noch vor dem Kauf eines Dörrgerätes stehen.

  3. Gibt es BPA freie Alternativen, außer Sedona? Gern auch kleiner und mit weniger Einschüben, hauptsache günstiger und BPA frei.
    Der Sedona ist mir zu groß und bezahlen kann ich ihn definitiv auch nicht.
    Besten Dank!

  4. Hallo Ihr Lieben!
    Suuuperklasse, leider viel zu Spät ;-(
    2 Jahre lang habe ich überlegt, gelesen, gegooglet und recherchiert…uuund habe mich dann für den Excalibur mini entschieden und habe wirklich Spaß gehabt und tolle Ergebnisse damit erzielt…
    Ja ach scheisss, das Der dann doch BPA enthält…suuuuper Beschiss!
    Da schmeckt mir alles selbst Gedöhrte gleich doppelt so gut, jammjamm (hahahaaa)
    Aber da ich aus gesundheitlichen Gründen eh schon keine Kinder bekommen kann und auch leider noch keine habe, sind Die kleinen Mäuse bei mir zum Glück außen vor.
    Aber kann man sich in der heutigen Zeit denn noch vooooollkommen “Chemiefrei” Ernähren??? Auch wenn man sich toootal bemüht???
    Ich glaube da mittlerweile NICHT mehr dran!!!
    Die Welt ist Verdorben und manche Menschen für die Aussicht auf Geld sogar Ihre Famlie Verraten…
    Trotzdem Danke für die Info!
    Und viiieeel Glück für Euern neuen kleinen Nachwuchs… Ihr habt ein schönes Leben

    Lg Mary

    • Liebe Mary,
      das ist wirklich ärgerlich!
      Du hast absolut Recht, eine Leben ohne Chemie und Giftstoffe aus der Umwelt ist nicht möglich. Deswegen finde ich es umso schlimmer, wenn selbst die eigenen Küchengeräte noch schön ausdünsten. Denn man tut doch schließlich alles, um unnötige Giftquellen zu vermeiden (Verzicht auf Kosmetika, Verzicht auf Plastikflaschen und und und…). Und dann sowas!
      Naja, umso wichtiger ist eine vitalstoffreiche Ernärhung, damit der Körper die Power hat, den ganzen Dreck schön zu entgiften! 🙂

  5. Gelesen und gleich schockiert gewesen, denn ich habe einen Excalibur seit einigen Jahren.
    Bei meiner Recherche dazu habe ich herausgefunden, dass der Hersteller des Excalibur folgendes erklärt hat: “We use polypropylene #5. It’s the safest plastic for food contact. For the case material, we use polycarbonate because it’s virtually indestructible. Food does not come into contact with the case material. Food will only come into contact with the polypropylene #5.” Quelle: http://www.excaliburdehydrator.com/faqs/
    Demnach enthält bloß die Außenhülle BPA und kommt nicht mit den Lebensmitteln in Kontakt. Glück gehabt 😉

    • Laut Bedienungsanleitung enthalten auch die Einschübe BPA bzw.. Klar sagt der Hersteller, dass es unbedenklich ist. Wenn man sich in das BPA-Thema einliest, sieht man das allerdings etwas kritischer! 😉

  6. BPA ist nicht gasförmig, sondern (bis 155°C) fest. Er wird aus Polycarbonat oder Epoxidharzen durch eine Reaktion mit Wasser (Hydrolyse) freigesetzt, erfordert also ein Lösungsmittel. Deshalb sind prinzipiell alle Polycarbonate problematisch, die direkt mit Wasser bzw. wasserhaltigen Lebensmitteln in Berührung kommen. Das passiert bei einem Dörrgerät aber nicht. Die Lebensmittel liegen auf den Gittern oder Folien, die zwar ihre eigenen Probleme haben können, aber weder aus Polycarbonat noch Expoxidharz bestehen. Dass sich BPA bei niedrigen Temperaturen und ohne Wasser aus dem PC des Gehäuses lösen und auf die Lebensmittel überträgt, halte ich für sehr unwahrschenlich.

    • Wir sehen das kritischer, zumal auch die Einschübe aus Polycarbonat bestehen. Und trocknen tut man die Lebensmittel ja deswegen, weil sie es vorher eben nicht sind.
      Zudem ist der Excalibur dafür bekannt, dass die Temperatur nicht gerade sehr zuverlässig eingestellt werden kann und bei einer Trockendauer von vielen Stunden halten wir es absolut für möglich, dass BPA gelöst wird. Letzlich muss es jeder für sich entscheiden, ob er ein Risiko sieht oder nicht. Eine mögliche BPA-Quelle im eigenen Haushalt, gerade mit Kindern, bei denen bereits geringere Mengen Wirkung zeigen können, ist für uns ein absolutes No-Go!

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