Kräutersalz selber machen

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Der allerbeste Urlaub ist immer der bei meinen Eltern in Ostfriesland. Nicht nur, weil Karla ihre Oma und Opa (“Mema” und “Popa”) über alles liebt und Omis Smoothies viel besser als die von Mama und Papa sind. Nein, meine Eltern wohnen in einer wunderschönen Gegend, einsam am Waldesrand in einem  Haus mit großem Garten, aus dem wir täglich alles Mögliche an Gemüse essen können. Und jetzt kommts noch besser: Meine Mutter ist eine ausgebildete Kräuterfrau und  in ihrer Hexenküche stellt sie eigentlich immer irgendetwas her. Die Speisekammer ist ganz voll mit getrockneten Kräutern, Tinkturen, Salben, Pulvern… Das ist für mich sehr inspirierend, ich lerne immer etwas Neues dazu, wenn ich zu Hause bin.

Dieses Mal hat es mir das Kräutersalz sehr angetan, das wunderbar schmeckt und die Zubereitung großen Spaß macht. Die unten aufgezählten Kräuter sind nur ein Beispiel. Grundsätzlich kann man ganz nach Geschmack alle Kräuter verwenden, die man im Garten oder dem Balkon stehen hat. Nicht nur Küchenkräuter, sondern auch Wildkräuter wie Brennessel oder Giersch eignen sich sehr gut. Wichtig ist, dass ihr die Kräuter nicht vor 11 Uhr am Vormittag erntet. Es sollte außerdem sonnig sein, am besten schon ein paar Tage lang. Denn nur dann sind die ätherischen Öle in den Kräuern voll entfaltet. So hat es mir meine Hexen-Mama erklärt! 😉

 Zutaten:

  • 60 g grobes Himalayasalz
  • 1 Handvoll Kräuter*
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 15 Kügelchen schwarzer Pfeffer

* wir haben verwendet: Majoran, Thymian, Oregano, Rosmarin,etwas Salbei, ein paar Lavendelblüten

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mörser geben und solange mörsern bis eine schöne feine Masse entstanden ist. Mir machen solche Arbeiten viel Freude, denn es hat etwas sehr Entschleunigendes! Das so entstandene Salz muss nun natürlich noch trocknen. Da es an dem Tag der Zubereitung ja sonnig sein sollte, bietet es sich an, das Salz auch in der Sonne trocknen zu lassen. Ihr könnt zum Beispiel ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Salz darauf trocknen. Natürlich eignen sich auch ein Dörrgerät oder der Backofen. Allerdings ist es ein schöneres Gefühl, wenn ihr am Ende wirklich ein sonnengetrocknetes Produkt in den Händen haltet! ♥

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6 responses

  1. Pingback: Bitter Lemon | Nordisch Roh

      • 🙂 wie gern würd ich die Zeit übrig haben, mir das anzueignen.. es hat mich schon immer fasziniert… Hat deine Ma das richtig als Ausbildung im Sinne von Beruf gemacht?

      • Sie hat eine Ausbildung mit Abschluss gemacht, aber das ist kein beruflicher Abschluss. Ich müsste sie nochmal fragen, wie sich das genau nennt.
        Es ist wirklich tolles Wissen, ich werde so eine Ausbildung eines Tages sicher auch noch machen! 😉

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