Ein Klassiker: Rohkost Pralinen

rohkost pralinen

Rohkost Pralinen wie diese sind in der Rohkost-Küche ein absoluter Klassiker. Wir machen sie gerne für Gäste, da sie eigentlich nicht misslingen können, superschnell gemacht sind und sie immer wieder für Überraschung sorgen. Auch sind sie super für unterwegs, im Büro, für Kinder oder für den kleinen Hunger zwischendurch. Ein echter Allrounder und zu Recht ein Klassiker. Hinzu kommt, dass man seiner Fantasie und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und immer wieder neue Kreationen ausprobieren kann. Vielleicht haben wir deshalb auch noch kein Rezept veröffentlicht, da wir die Zutaten bisher immer frei nach Laune zusammengebracht haben. Für meinen Geburtstag habe ich mir Zutaten und Mengen aber mal aufgeschrieben, da ich wusste, dass vielleicht der ein oder andere das Rezept haben möchte. Übrigens: Wenn ihr diese Pralinen (oder Energiekugeln wie sie auch oft genannt werden), irgendwo zu kaufen findet, dann lasst euch sagen: Macht sie lieber selbst. Das ist nicht nur wesentlich kostengünstiger, sondern auch geschmacklich ein himmelweiter Unterschied!

Vanille-Aprikosen-Pralinen

  • 150 g Aprikosen
  • 150 g Kokosraspeln
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 1/2 Löffel Vanillepulver
  • Kokosraspeln zum Garnieren

Alle Zutaten zu einer konsistenten, leicht bröseligen, leicht klebrigen Masse mixen (z.B. im Mixer, in einer Küchenmaschine, in einem Multizerkleinerer). Mit der Hand zu Kugeln formen und in Kokosraspeln wenden. Dann hart werden lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Schokoladen-Feigen-Pralinen

  • 50 g getrocknete Feigen
  • 50 g Rosinen
  • 80 g Haselnüsse
  • 1 EL Kakao
  • 1 TL Zimt
  • etwas Kakao zum Garnieren

Wie oben beschrieben vorgehen. Wenn ihr keinen leistungsstarken Mixer habt, dann zerkleinert zunächst alle Zutaten getrennt voneinander (Feigen klein schneiden, Nüsse hacken), bevor ihr sie zu einem Teig verarbeitet.

Diese Pralinen können eigentlich nicht misslingen. Im Gegenteil sind sie bei uns oftmals Ergebnis schief gelaufener Experimente. Wenn wir beispielsweise einen neuen Kuchen oder Ähnliches ausprobieren, ist es schon zum Dauerscherz bei uns geworden zu sagen: “Ach, im Notfall machste eben Kugeln!” 😉

Tipp: Der Teig von Pralinen kann auch wunderbar als Kuchen- oder Muffinteig verwendet werden. Auch könnt ihr rohköstige Riegel daraus herstellen. Wichtig ist, dass ihr den Teig dabei immer schön fest drückt und ihn im Kühlschrank härten lasst.

Tipp: Wenn ihr ein Dörrgerät habt und es besonders gut meint, dann lasst ihr die Kugeln darin etwa drei Stunden trocknen (wenden!), dann werden sie außen ein bisschen fester als innen.

Mehr rohköstige Rezepte, Tipps und Inspirationen könnt ihr täglich auf unserer Facebook-Seite bekommen!

2 responses

  1. Hallo ihr Lieben,
    oh ja, ich liebe sie auch, nenne sie meine “Power-Balls”;-)! Habe selbst auch schon einige gemacht, und mir fallen auch weitere Rezeptideen dazu ein, nur komme ich nicht dazu….
    Sie den gekauften vorzuziehen ist absolut auch meine Meinung! Was ich nun mal ausprobieren werde das nächste Mal wenn ich wieder welche mache ist, sie kurz zu dörren. Da bin ich auf das Ergebnis gespannt!

    Liebe Grüße,
    Franziska aus dem Süden

    • Hey Franziska! Die Kugeln zu dörren ist genial, dann sind sie außen ein bisschen fester als innen, mmmmmmmh… 🙂 Nur das Wenden darf man nicht vergessen! Liebe Grüße in den Süden!

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