Dürfen nicht fehlen: Die berühmten grünen Smoothies!

Unsere Smutis:

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Kein Tag vergeht ohne eine Kanne grünen Smuti!

Smutis…?! Wir sprechen natürlich von den berühmten Smoothies. Wir sagen Smutis, weil Achim eines Tages beim Mixen hinter mir stand und sagte: „Uti macht ´nen Smuti“. (Außerdem sind wir ja nordisch roh, deshalb muss auch der Smoothie eingenordet werden!).

Über Smoothies gibt es inzwischen zahlreiche Bücher und sie sind sogar in Supermärkten zu finden, wo man dem Gesundheitsversprechen ihrer Hersteller aber nicht unbedingt vertrauen sollte. In der (neuen) Rohkost sind die grünen Smoothies mittlerweile zu einem festen Bestandteil auf dem Speisplan geworden. Das schöne ist: Sie sind kinderleicht zu machen und fast jedes Obst und Gemüse eignet sich als (roh)köstlicher Bestandteil. So lässt sich wunderbar mit Saisongemüse arbeiten, was gesund ist, und dazu noch das Klima und den Geldbeutel schont. Zudem verliert sich der oftmals bittere Geschmack von Wildkräutern wie Löwenzahn oder Giersch, so dass die Smoothies besonders für Anfänger der Rohkost geeignet sind. Man braucht lediglich einen Mixer. Achim und ich haben mit den Smoothies begonnen als wir uns 2011 für den Hamburg Marathon vorbereitet haben, um Power für die harten stundenlangen Trainingsläufe zu bekommen. Das Resultat waren wahnsinnig kurze Regenerationszeiten!

Wie der Name schon sagt, ist der Hauptbestandteil grünes Blattgemüse. Die Fans von grünen Smoothies sehen den Vorteil darin, dass durch das Mixen die Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen wird und wir leichter an die guten Naährstoffe kommen (quasi statt Kauen). Zudem können wir eine größere Menge verzehren, als wenn wir die Blätter einzeln kauen müssten. Rohköstler der alten Schule (z.B. der Urkost) postulieren allerdings, das Grüne wie wir es vorfinden zu essen!

Wir haben uns bisher nie irgendwelche Rezepte rausgesucht, sondern den Mixer nach Lust und Laune gefüllt. Das Ergebnis war selbst bei grenzwertigen Kombinationen (Sellerie plus Banane) überraschend gut! Wir stellen euch im Laufe der Zeit trotzdem ein paar unserer liebsten Rezepte vor, die als Anregung dienen können.

Nun aber hier das Grundrezept:

  1. Grünes Blattgemüse (z.B. Kopfsalat, Rucola, Grünkohl, Brennesseln, Löwenzahn, Petersilie, das Grün von Radieschen, Möhren…)
  2. Früchte (z.B. Apfel, Birne, Kiwi, Banane, Orange, Limette, Avocado, Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren…)
  3. Wasser

Tipps:

Wir fügen fast jedem unserer Smutis eine Avocado bei, weil dieser dann so herrlich cremig wird. Außerdem fungiert die fettige Avocado als Geschmacksträger. Auch eingeweichte Samen (Hanf, Sesam, Sonnenblumen), gute kaltgepresste Öle oder, wenn es dem Geldbeutel nicht schadet, rohes Nussmus können hierfür verwendet werden.

Man kann auch Geschmacksträger zumischen, die den Smutis einen unverwechselbaren Geschmack geben: Kokosnuss, Ingwer, Knoblauch, Trockenfrüchte, geriebene Zitronenschale oder Zitronensaft, frische Kräuter wie Oregano, Pfefferminze, Zitronenmelisse…

Statt Wasser nehmen wir gerne Kokoswasser. Frische Säfte eignen sich ebenso gut. Das ist eine Frage des Geschmacks, aber sicherlich auch des Geldbeutels.

Statt Früchte Tomate, Gurke, Brokkoli, Rote Beete, um einen deftigen Geschmack zu kreieren. Mit den richtigen Kräutern kann man den Smoothie als auch Suppe servieren.

Als Anregung hier ein ganz einfacher und milder Smoothie, geeignet auch für Großstädter, die keine Wildkräuterwiese vor der Tür haben:

  • 150 Gramm Baby-Spinat
  • 1 reife, süße Birne
  •  2 Bananen
  • 1 Avocado
  • Saft einer frisch gepressten Orange
  • Wasser, je nach Belieben

Einmal begonnen, machen die grünen Smoothies süchtig! Viel Spaß damit!

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