Grünes Blattgemüse – Was macht es so gesund?

Rohkost bedeutet mehr als an einer Möhre knabbern.  „Was kannst du denn überhaupt essen?“ oder „Ist das nicht ein bisschen einseitig?“ sind typische Fragen. Dabei ist Einseitigkeit weitaus mehr das Problem einer konventionellen Ernährungsweise, besonders was die Nährstoffe angeht.Besonders überraschend ist  die unglaubliche Vielfalt von grünem Blattgemüse, welches ein sehr wichtiger Bestandteil bei einer rohköstlichen Ernährung ist. Der Nährstoffgehalt von grünem Blattgemüse liegt weit über dem unserer üblichen Lebensmittel wie  Getreide, Kartoffeln oder tierischen Produkten. In Kürze möchte ich hier kurz vorstellen, warum grüne Blätter so unglaublich gesund sind.

Giersch

Brennnessel

1. Sekundäre Pflanzenstoffe

Besonders hoch ist der Gehalt von sekundären Pflanzenstoffen, die eine Menge positive Wirkungen auf den Körper haben. Auch in der Wissenschaft rutschen die sekundären Pflanzenstoffe immer mehr in den Fokus der Forschung. Sie wirken unter anderem antibakteriell, antitumoral, antiviral, immunsystemstimulierend, blutverdünnend, leberschützend, darmreinigend und antiarthritisch! Darüber hinaus beteiligen sie sich maßgeblich an dem viel beschworenen Verjüngungseffekt von Rohkost, denn  in ihrer Funktion als Antioxidantien sind sie wunderbare Fänger von freien Radikalen.

2. Ballaststoffe

Grüne Blattgemüse sind ganz besonders reich an unlöslichen Ballaststoffen. Diese nehmen in unserem Verdauungssystem Giftstoffe auf und transportieren sie hinaus. Außerdem stabilisieren sie den Blutzuckerspiegel, sind vorbeugend gegen Diabetes, stärken das Immunsystem und beugen verschiedenen Krebsarten vor.

3. Säure-Basen-Ausgleich

Eine schon längere Zeit bekannte Folge  unserer konventionellen Ernährung ist die Übersäuerung des Körpers. Grünes Blattgemüse wirkt dem entgegen. Kaum ein anderes Lebensmittel liefert so viele basische Mineralien, die vom Körper so leicht verwertbar ist. Die basische Wirkung von grünem Blattgemüse ist mittlerweile unbestritten.

4. Chlorophyll

Chlorophyll ist besonders für unser Blut wichtig. Faszinierend ist, dass Chlorophyll bis auf ein Atom identisch mit dem Hämoglobin, unserem roten Blutvarbstoff, ist. Chlorophyll enthält Magnesium, Hämoglobin Eisen. Hämoglobin gibt dem Blut und Chlorophyll Pflanzen ihre Farbe! Gesundes Blut ist essentiell für die Gesundheit jeder einzelnen Zelle unseres Körpers. Chlorophyll leistet einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Darmflora. Der natürliche Farbstoff wirkt reinigend auf die Leber, ist basisch, beseitigt schlechten Körpergeruch, säubert die Zähne, wirkt entzündungshemmend und vieles mehr. Viele Rohköstler beobachten darüberhinaus eine Verbesserung ihres Sehvermögens. Dies verdanken sie insbesondere dem Chlorophyll.

Was gehört denn nun zu grünem Blattgemüse?

Wildgemüse: z.B.  Löwenzahn, Giersch, Brennesseln, Klettenlabkraut, Vogelmiere, Melde, Weißer Gänsefuß, Wegerich

Kräuter: z.B. Petersilie, Minze, Basilikum, Oregano, Zitronenmelisse, Salbei

Kulturgemüse: z. B. Freilandsalate, Spinat, Mangold, Rucola, Grünkohl

Die grünen Blätter von z. B. Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Rote Bete


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